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Mitteilungen aus Weiherfeld-Dammerstock
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BNN: Vorfreude auf den Begegnungsraum
BNN Karlsruhe, Freitag, 8. Mai 2026, Seite 25
Dritte BNN-Wanderetappe führt in den Karlsruher Süden: Was die Anwohner in Weiherfeld-Dammerstock beschäftigt
Von Martina Erhard

Im Garten des Stadtklosters wird in den nächsten Jahren ein Begegnungsraum für die Bürger des Stadtteils entstehen. Darüber sprechen die BNN-Redakteure Holger Keller (links) und Stefan Proetel (Fünfter von links) mit Anwohnern. Foto: Martina Erhard
Karlsruhe. Wer wandert, sieht nicht nur mehr, sondern kommt auch mit Menschen ins Gespräch. So ergeht es auch den beiden BNN-Redakteuren Stefan Proetel und Holger Keller, die innerhalb von vier Tagen durch alle Karlsruher Stadtteile wandern.
Die dritte Etappe startet an diesem Donnerstag am Ostendorfplatz in Rüppurr, führt über die Herrenalber Straße hinweg in die Rastatter Straße und nach Weiherfeld-Dammerstock. Begleitet werden sie nicht nur von den beiden neugewählten Vorsitzenden des Bürgervereins Weiherfeld-Dammerstock, Angelika Jäkel und Daniel Katzer, sondern auch von einigen Anwohnern, die ihre Anliegen vorbringen.
Da ist beispielsweise Barbara Heidingsfelder aus der Gartenstadt, die sich Sorgen macht, dass der Ausbau der Güterbahntrasse und des Radschnellwegs kostbaren Ackerboden vernichten könnte. „Außerdem wird der Lebensraum für Amphibien, wie etwa die Knoblauchkröte, zerstört“, befürchtet sie.
In Weiherfeld-Dammerstock spielt die fehlende Nahversorgung eine große Rolle: „Auch wenn man nur schnell eine Packung Milch braucht, muss man das Auto oder den Bus nehmen, denn nicht alle sind noch fit genug für das Fahrrad“, meint Jäkel. Sie berichtet, dass eine Bürgerinitiative vergeblich versucht habe, den leer stehenden ehemaligen Lebensmittelladen in der Nürnberger Straße als Genossenschaftsprojekt wiederzubeleben. „Leider ist das nicht gelungen“, bedauert sie und hofft, dass in den nächsten Jahren ein Vollversorger in den Stadtteil kommt.
Ein großes und wichtiges Projekt in Weiherfeld-Dammerstock ist das „Grüne Haus“, das in den kommenden Jahren im Stadtkloster an der Straße Rechts der Alb entstehen wird. „Es ist wichtig, dass die rund 6.000 Menschen, die hier leben, endlich ihr Stadtteilhaus bekommen“, meint Jäkel.
Bisher gebe es keinen Ort, um Treffen zu organisieren, sagt sie und erklärt, dass sie selbst auch Mitbegründerin der Initiative „Grünes Haus“ sei. Ihre Mitstreiterin Tilla Pflaum berichtet, dass im Sommer mit den Bauarbeiten begonnen wird. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von zwei Jahren“, sagt sie. Hans-Jörg Krieg, Leiter des Bauprojekts Stadtkloster und kooperierender Pfarrer, erklärt, dass die Kirche dieses Begegnungszentrum baue, dass jedoch geklärt werden müsse, wer die Trägerschaft übernehmen wolle. „Mit dem Bau setzen wir das Signal, dass sich das Stadtkloster mehr für die Gesellschaft öffnet“, sagt Krieg und fügt hinzu, dass sich dies auch in der Architektur, nämlich in der Glasfront des neuen Gebäudes, zeige. Vom Stadtkloster aus ziehen Proetel und Keller weiter nach Beiertheim und Bulach. Am Freitag geht’s für die beiden Wanderer auf die Schlussetappe, die von Knielingen nach Neureut, in die Nordweststadt, die Nordstadt, die Weststadt und die Innenstadt West und Ost führt.
Gegen 18 Uhr wollen die beiden – nach rund 90 Kilometern und 27 Stadtteilen – wieder in den BNN-Redaktionsräumen in der Lammstraße ankommen.
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