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21.06.2024

Bürgerverein: Pressemitteilung Juni 2024 - Verschiedene Themen

Liebe Mitbewohner in Weiherfeld-Dammerstock,

die Ergebnisse der Gemeinderatswahl konnten Sie den Medien sicherlich bereits entnehmen, auch, dass das Ergebnis mit der Ausnahme einer neuen Fraktion durch VOLT keine großen Überraschungen gebracht hat.
Für unseren Stadtteil gibt es zusätzlich einige Details, die zeigen, dass die Kandidaten von hier auf den Wahlzetteln eine merkliche Unterstützung aus dem Stadtteil erfahren haben. An erster Stelle der Spitzenkandidat der Karlsruher Liste, Lüppo Cramer, der auch hier die Nr. 1 war und die Gruppierung im Stadtteil auf den 4. Platz hinter Grüne, CDU und SPD brachte. Damit haben wir auch wieder einen Vertreter im Gemeinderat aus dem Stadtteil. Seine persönliche Stimmenzahl wurde sogar noch übertroffen von unserem Einzelkandidaten Mathias Hofmann, der mit 1.609 Stimmen nur vom Grünen-Spitzenkandidaten übertroffen wurde. Bemerkenswert auch, dass er in allen Stadtteilen Stimmen erhalten hat, besonders viele mit 2.147 aus Rüppurr. Sein engagiertes Motto „Karlsruhe-nicht meckern-gestalten“ fand demnach Anklang und trifft auch den Anspruch, den wir als Bürgerverein für unsere Arbeit haben.
Mit Thomas Kessel bei den Freien Wählern und Markus Pietrek bei Demokratie und Aufbruch wurden zwei Kandidaten im Stadtteil auf den 2. Platz ihrer Liste, mit Franziska Bauer bei DIE LINKE um 30 Plätze (stadtweit von 33 auf 19) und Marco Morasch bei Die PARTEI um 40 Plätze (stadtweit von 43 auf 8) auf den 3. Platz nach vorne gewählt.
Erfreulich war erneut, dass die Wahlbeteiligung in Weiherfeld-Dammerstock mit 69 % deutlich über dem auch recht hohen Stadtwert von 61,4 % lag. Dies gilt auch für die Europawahl mit 72,3 % zu 67 % für Karlsruhe.
Der neue gewählte Gemeinderat wird mit 21 neuen Mitgliedern etwas Zeit benötigen, um die offen gebliebenen Entscheidungen zu einer Lösung zu bringen. Für uns bedauerlich ist, dass Michael Zeh (SPD), der für unsere Anliegen immer ein offenes Ohr hatte, nach Jahrzehnten nicht mehr dabei ist, erfreulich dagegen, dass Bettina Meier-Augenstein (CDU) aus Rüppurr, an die wir uns immer wenden konnten, mit dem fünftbesten Ergebnis ihre Position in der Fraktion gefestigt hat.

Noch in diesem Jahr soll nach Jahren des Wartens die 2020 vom Gemeinderat beschlossene WC-Anlage am Albspielplatz (der vom Bürgerverein formulierte Bedarf ist schon deutlich älter) installiert werden. Wir haben im Mai über den von der Stadtverwaltung ohne jede Rückspreche mit dem Stadtteil geplanten Standort berichtet. Auf unseren erneuten Widerspruch konnten die anwesenden Sachbearbeiter der Ämter beim Ortstermin davon überzeugt werden, dass ein anderer Standort gefunden werden muss. Die vom zuständigen Baubürgermeister zugesagte Planung eines gestalteten Ortes, der zugleich Stadtteilmitte und den vorderen Kirchenfreiraum bilden soll, war schlicht nicht bekannt.
Im Gleichklang von Stadtkloster, Grünes Haus und Bürgerverein wurde an der Straße Rechts der Alb im Anschluss an das projektierte “Grüne Haus“ auf der Albseite (etwa in Höhe der unten liegenden Tischtennisplatten) ein Standort ausgewählt, der von der Verwaltung nun auf eine Realisierbarkeit untersucht wir. Beteiligt werden sein ohne die Gewähr auf Vollständigkeit: Stadtplanungsamt, Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft, Gartenbauamt, Tiefbauamt und das Ordnungs- und Bürgeramt.
Die Anlage wird in dunkelgrüner Farbe, analog den bisherigen ovalen Anlagen im Stadtgebiet, nun die Form einer Betongarage habe und mit 50 Cent zu bedienen sein. Ist letzteres für einen Kinderspielplatz realistisch? – schreiben Sie uns auf: info@weiherfeld-dammerstock.de.

Weiter in der Entwicklung befinden sich die Folgerungen aus der Jugendumfrage. Hier soll, was unser Bürgervereinsvorstand unterstützt, eine Einladung an die jugendlichen Umfrageteilnehmer erfolgen, um mit diesen die genannten Wünsche, Ideen und Anregungen zu diskutieren und mögliche Lösungen zu erarbeiten.
Gleichfalls geht unser Bemühen weiter, die Nahversorgung zu verbessern. Nach einer zweiten Gesprächsrunde unter dem Stichwort „Dorfladen“ befinden sich nun mehrere Ansätze in der Überprüfung, wobei ein Gespräch mit der Wirtschaftsförderung der Stadt allerdings deutlich machte, dass Wunsch und Wirklichkeit noch weit auseinander liegen, auch wenn die gegebenen Hinweise auf Modelle anderer Gemeinden interessant waren.

Der Wunsch, die Terrasse der Dammerstock-Gaststätte „Erasmus“ wieder nutzen zu können, ist, wie die örtlichen Medien berichtet haben, jetzt aber Wirklichkeit geworden in der Ausgestaltung als „Weinbar“, um den Tag genussvoll ausklingen zu lassen. Mit dem erneut ausgezeichneten Restaurant „Bio fine dining“, dem „Bio Feinkostladen“ hat die architektonisch bedeutsame  Dammerstock-Siedlung nun einen Dreiklang, der unseren Stadtteil überregional bekannt machen wird, wie die zwischenzeitlich denkmalgeschützte Gaststätte im Bauhausstil vor knapp 100 Jahren als Ausflugsziel für die Innenstadtbewohner.

Es grüßt Sie Joachim Hornuff (Erster Vorsitzender)

 

 


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